Techno-Training der HWS

Im Berner Oberland

Hatten Sie jemals in Ihrem Leben einen Autounfall mit Schleudertrauma der Halswirbelsäule (HWS)  oder einen ähnlichen Freizeit- oder Sportunfall mit Beteiligung der HWS oder des Schädels ?

Nach neuesten Statistiken leiden bis zu 40 % der Betroffenen an chronischen, therapieresistenten Kopfschmerzen und Nackenschmerzen. Weitere häufige Symptome sind Schwindel und Tinnitus.

Häufig blockieren die Halswirbelsäulengelenke oder die Kopfgelenke ( Atlas, Axis)  trotz laufender Therapie immer wieder. Viele Betroffene geben an, manchmal den Kopf als zu schwer zu empfinden und das Gefühl zu haben ihn nicht mehr halten zu können.

Die angefertigten Röntgenbilder oder die Computertomografien der HWS ergeben oft keine richtungsweisenden Befunde, weil sie in Ruhe, im Liegen, ohne Bewegung der Halswirbelsäule durchgeführt werden.

Weil auch die sonstigen diagnostischen Anstrengungen vieler konsultierter Ärzte oft zu keinem Ergebnis führen, werden die Beschwerden dann gerne als psychosomatisch angesehen, womit man nach meinen Erfahrungen vielen Patienten Unrecht  tut. 

Nach meiner  Erfahrung hat die überwiegende Mehrzahl der Fälle eine klare Ursache für die Chronifizierung der Beschwerden. Davon abgesehen ist klar, dass chronische Schmerzen ohne Aussicht auf Heilung auch zu sekundären psychischen Veränderungen führen.

 

Wo also liegt der "Hase im Pfeffer" ? 

Die Ursache, die sich hinter den chronischen Beschwerden verbirgt, kann nur erkannt werden, wenn die Funktion der Halswirbelsäule  manuell untersucht wird und bei entsprechendem Verdacht eine Röntgendiagnostik der HWS in Funktion, also in maximaler Bewegung in verschiedene Richtungen angefertigt wird. Dazu gehört auch eine langjährige Erfahrung in der manualmedizinischen Funktionsdiagnostik der HWS und in der Bewertung von Röntgenbefunden. 

Bei geschätzten 30 % der Betroffenen stellt sich dann heraus, dass die Halswirbelsäule in einem oder mehreren Segmenten nicht mehr stabil ist.

Die Erklärung liegt auf der Hand:

In Zeiten von Sicherheitsgurt und Airbag kommt es bei Autounfällen zum Glück nicht mehr zu schweren Schädel-Hirn-Traumen, Gesichtsverletzungen oder Knochenbrüchen der HWS.

Die Röntgenaufnahmen nach Unfällen dienen aber bis heute in erster Linie dem Ausschluss von knöchernen Verletzungen der HWS. Wenn also die HWS als unaufällig befundet wird, heisst das nur : Ausschluss von knöchernen Verletzungen. 

Statt knöcherner Verletzungen sind heutzutage die Verletzungen von Bändern und Muskeln an der HWS deutlich häufiger zu finden, werden aber selten diagnostiziert. Beim Schleudertrauma  (englisch: Whiplash Injury = Peitschenschlag-Verletzung) kommt es zu einer maximalen Dehnung der reflektorisch angespannten Muskulatur , manchmal zu einer Überdehnung mit Zerreissen von Sehnen , Muskelfasern und Bändern.  Folgerichtig kommt es meist mit einiger Verzögerung zu massiven Muskelschmerzen, wie bei einem starken Muskelkater bis hin zu massiven Verkrampfungen.

In der Mehrzahl der Fälle heilen diese Verletzungen folgenlos aus, die Bänder vernarben und die HWS ist nach kurzer Zeit wieder stabil.

Wenn dies der Körper jedoch nicht zustande bringt, bleibt die HWS instabil und als Folge kommt es zu reflektorischen Verspannungen der Nackenmuskeln, die schmerzhafte Tiefenmuskulatur, die eigentlich die Kopf-Haltearbeit verrichten sollte , wird automatisch geschont und schwächt sich ab (atrophiert), während der Trapezmuskel (großer Nackenmuskel) zunehmend verspannt und verhärtet. Massagen sind genauso erfolglos, wie Krankengymnastik/Osteopathie/Manuelle Therapie, allenfalls treten kurzfristige Besserungsphasen auf; dasselbe gilt für alle anderen physikalischen Maßnahmen oder Spritzen.

Zusätzlich schützt sich der Körper selbst vor weiteren Schädigungen, die durch die Instabilität der HWS auftreten können, durch Blockierungen der Gelenke der HWS, hier besonders durch Blockierungen der Kopfgelenke ("Atlasblockierung"). Es versteht sich von selbst, dass diese sogenannten "Schutzblockierungen" solange rezidivieren (wiederkommen), bis das zugrundeliegende Problem gelöst ist. 

Im instabilen Zustand der HWS macht das Lösen einer  Atlasblockierung wenig Sinn, ja kann sogar gefährlich sein. Häufig kommt es durch eine manuelle Mobilisation der HWS zu einer Verschlechterung der Beschwerden, da sich die Muskeln noch mehr verspannen, wenn die Schutzblockierungen als quasi "Ersatzstabilisierung" therapeutisch gelöst werden.

 

Seit den wissenschaftlichen Forschungen des Arztes und Buchautors  Dr. Bodo Kuklinski , Wien/Rostock, wissen wir, dass bei einer Instabilität der HWS noch viele weitere Folgeerscheinungen auftreten. Sehr gute Zusammenfassung der Problematik siehe unter http://www.symptome.ch/wiki/    Die_instabile_Halswirbelsäule

In seinem Büchlein "Schwachstelle Genick" beschreibt Dr. Kuklinski auch für den medizinischen Laien gut verständlich, dass bei einer instabilen HWS nachweislich im Urin große Mengen an Mineralstoffen und Vitamin  B 6 ausgeschieden werden, der Mechanismus ist weitestgehend unbekannt. Diese Vorgänge haben jedoch Auswirkungen auf alle Stoffwechselvorgänge im menschlichen Körper mit dem Ergebnis, dass letztlich alle Körpersysteme, vorwiegend aber die Verdauung, die Entgiftung der Leber und das Immunsystem zunehmend gestört werden. Die Patienten werden daher ohne ursächliche Therapie  von Tag zu Tag kränker.

Was also ist zu tun ?

-Sicherung der Diagnose durch die Anfertigung von Funktions-Röntgenaufnahmen der HWS (kostengünstig) oder Magnetresonanztomografie im offenen Kernspintomografen (teuer) ( Upright-MRT)

-Therapie: segmentale Stabilisation der HWS 

Generationen von Physiotherapeuten haben sich über diese Thema schon die Köpfe zerbrochen. Es gibt eine Menge angeblich wikungsvoller Therapieansätze.  Nach meiner Erfahrung über nun fast 20 Jahre funktionieren alle Methoden der Krankengymnastik und alle Eigenübungsprogramme sehr schlecht bis gar nicht. Häufig werden nur Zeit und Geld vergeudet.

Nach Jahren der Suche bin ich auf eine  wirkungsvolle Technik gestoßen, dadurch, dass ich schon immer ein großer Befürworter von Krafttraining  gewesen bin (was meinem Erststudium als Sportwissenschaftler geschuldet ist). Auf der Suche nach modernen Kraftmaschinen für den Gerätepark meines Fitness-Studios bin ich mehr oder weniger zufällig auf eine HWS-Trainingsmaschine eines Geräteherstellers aus der Nähe von Ingolstadt aufmerksam geworden, der das Prinzip des Trainings der Tiefenmuskulatur (MedX-Prinzip) in seiner Spezialmaschine technisch umgesetzt hat.

Diese Maschine ist mit einer  Mess-Software ausgestattet und steht in keinem Fitness-Studio, da eine Therapie nur unter Kontrolle eines geschulten Therapeuten zulässig ist.  

Der Erfolg eines derartigen technischen Trainings ist  mit keiner mir bekannten Methode auch nur annähernd erreichbar. Nach Abschluss des Training ist die Halswirbelsäule wieder deutlich stabiler . Die Nachbehandlung erfolgt mit manueller Therapie und Substitution der verlorengegangenen Mineralstoffe und Vitamine.

Wie bei vielen anderen modernen Therapie- Verfahren fehlt bis heute leider ein eindeutiger wissenschaftlicher Wirkungsnachweis für ein gerätegestütztes HWS-Training im Sinne  von randomisierten Doppel-Blind-Studien, weil die erforderlichen wissenschaftlichen Studien niemand bezahlen kann und die finanzkräftige Pharma-Industrie naturgemäß kein Interesse an solchen Studien hat. Ein  Muskel-Training doppelt zu verblinden( das heisst weder Therapeut noch Proband, wissen, was sie tatsächlich tun) ist natürlich nicht denkbar und wäre absoluter Unsinn.

Die  segmentale gerätegestützte Stabilisierung der HWS ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, sondern eine private Selbstzahlerleistung, wie jedes vergleichbare Fitness-Training auch.

Die Kosten nach ärztlicher Gebührenordnung können im Einzelfall variieren, je nach Aufwand.  In der  Regel liegen die Kosten für das Techno-Training zwischen circa 200.- €  und 500 .- € inklusive der Beratungsleistungen, aber ohne Röntgen--Diagnostik, die idealerweise schon im Vorfeld durchgeführt sein sollte.


Terminvereinbarung  unter dem Stichwort "Techno-Training HWS" ausschließlich am Standort Weiden 

 

rechtlicher Hinweis:

alle Informationen auf dieser Seite können nicht den individuelllen Einzelfall berücksichtigen. Erst eine persönliche Beratung in Ihrem individuellen Einzelfall kann ergeben, ob eine Behandlung sinnvoll und erfolgversprechend ist.

In diesem Sinne können gemäß Heilmittelwerbegesetz keinerlei allgemeine Heilversprechen oder personenbezogene Aussagen zum Erfolg einer Behandlung gemacht werden.

 


 


die Mühen des Techno-Trainings lohnen sich immer
Chronische Schmerzen nach Schleudertrauma sind häufig
Pillen sind keine Dauer-Lösung